Verschiedene Snus Sorten im Kühlschrank im Snus Shop in St. Margrethen

In Skandinavien, vor allem in Norwegen und Schweden, hat Snus bereits eine sehr lange Tradition. Mittlerweile wird das Produkt auch in anderen EU-Ländern immer beliebter und geschätzt als rauchfreie Alternative zu Zigaretten. Was ist Snus also genau und was ist in Snus enthalten?

Mit Snus wird ein orales Tabakprodukt bezeichnet, die ersten Rezepte für Snus gehen dabei bis in das 18. Jahrhundert zurück. Die älteste Snus Marke ist Ettan Snus, die 1822 in Schweden gegründet wurde. Snus kann entweder lose oder in Beuteln verpackt gekauft werden. Beim Konsum wird Snus unter die Oberlippe gelegt und das in Snus enthaltene Nikotin wird durch den Speichel freigesetzt.

 

Was ist in Snus enthalten?

Snus gibt es mit unterschiedlich hohen Anteilen an Nikotin und in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Grundsätzlich besteht es aus Tabak, Wasser, Salz und Aromen. Die Herstellung von Snus beginnt mit der Aussaat der Tabaksamen, die bei genügender Reife geerntet und anschließend getrocknet werden.

Da Tabak von Natur aus Nikotin enthält, ist dieser natürlich auch im Snus vorhanden. Der Nikotinanteil variiert jedoch, Produkte wie Siberia Rot -80 Degrees WDP haben dabei einen besonders hohen Anteil von 43 mg/g während andere Produkte wie Oden’s Cold Extreme 22 mg/g Nikotin enthalten.

Die getrockneten Blätter werden an Fabriken gesendet, wo der Zerkleinerungsprozess beginnt. Im Mischer wird dann Salz und Wasser beigegeben. Salz dient nicht nur zur Verbesserung des Geschmacks, sondern hilft auch bei der Konservierung von Snus. Anschließend wird der Tabak erhitzt, um Snus haltbarer zu machen. Nach dem Abkühlen kommen andere Inhaltsstoffe wie Aromen hinzu.

Zu guter Letzt wird Snus in Portionsbeuteln verpackt oder lose in Dosen abgefüllt. Die Beutel bestehen aus Zellulosefasern und sind damit biologisch abbaubar. Nach dem Abfüllen kommt das Produkt zur Reife in einen Kühlraum und verlässt danach die Fabrik.

 

Snus Wirkung

Einer der Hauptbestandteile von Snus ist Tabak und dieser enthält Nikotin. Beim Konsum von Snus wird dieser über den Speichel aufgenommen und gelangt in unseren Blutkreislauf und schließlich in das Gehirn. Dort werden verschiedene physiologische Reaktionen ausgelöst. Wenn du mehr darüber wissen willst, wie Snus genau auf den Körper wirkt, findest du auf unserem Blog alle wichtigen Details zusammengefasst.

Die Substanz Dopamin ist in unserem Körper dafür verantwortlich, dass wir und entspannter fühlen und dass negative Gefühle wie Unsicherheit, Stress und Nervosität unterdrückt werden. Zur gleichen Zeit wird der Körper dazu angeregt, mehr Adrenalin auszuschütten, unser Puls und Blutdruck erhöht sich also. Aus diesem Grund wird Snus oft von Sportlern konsumiert, die Ihre Nervosität reduzieren wollen und gleichzeitig einen Energie-Kick brauchen.

 

Was ist schädlicher: Snus oder Zigaretten

Beim Konsum von Snus tritt kein Verbrennungsprozess statt und somit fallen auch die anderen Schadstoffe, die sonst beim Rauchen entstehen, weg. Snus wird daher als weniger gesundheitlich bedenklich angesehen. Gleichzeitig wird die Gefahr des Passivrauchens eliminiert, da keinerlei Qualm beim Snusen entsteht und die Umwelt wird weniger belastet.

Besonders gut eignet sich Snus für Leute, die mit dem Rauchen aufhören wollen. Der Nikotingehalt kann mit Snus Schritt für Schritt gesenkt werden und man läuft weniger Gefahr, sich mit Entzugserscheinungen rumplagen zu müssen. Snus-Produkte gibt es sogar komplett ohne Nikotin, wie zum Beispiel edel CBD Mint.

 

Wie wird Snus angewendet?

Beim Konsum von Snus wird der Portionsbeutel oder lose Snus unter die Oberlippe gelegt. Wie lange ihr den Snus unter der Oberlippe behaltet, hängt von euren Präferenzen ab. Die Beutel lösen sich im Mund komplett auf und müssen nicht ausgespuckt werden. Das Nikotin wird nach und nach freigegeben und entfaltet seine Wirkung.

 

Snus Nebenwirkung

Snus sollte wie jedes andere Tabakprodukt in Maßen genossen werden. Bei Menschen, die zu viel gesnust haben oder die Snus zum ersten Mal verwenden, können Beschwerden wie Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen oder Erbrechen auftreten.

Snus und Zahnfleisch: Der jahrelange Konsum von Snus kann sich bei mangelnder Mundhygiene negativ auf das Zahnfleisch auswirken. Im schlimmsten Fall zieht sich das Zahnfleisch zurück und es entstehen Zahnfleischtaschen, in die Bakterien schneller eindringen können. Achte also auf eine gute Mundhygiene vor und nach dem Snusen.

Kommentar hinterlassen

Alle Kommentare werden von einem Moderator vor der Veröffentlichung überprüft